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Daniel Harms


Daniel Harms wurde am 7.10.1980 in Hamburg geboren, in Berlin lebt und arbeitet er seit 2007. Inspiriert durch die eigene Geschichte und Ereignisse aus seinem Leben, welche eng mit seiner Heimatstadt Hamburg verwoben sind, stellt seine Kunst eine Verfremdung und Kombination von Zuständen dar. Bedeutungsverschärfungen werden durch Pfeilsymbolik angekündigt. Die „magische Kraft“ der Bilder der Dresdner „Brücke“-Künstler fasziniert ihn. „Es ist ihre Unbekümmertheit und Unverfälschtheit“, wie Harms selber sagt.

Obsessiv, labyrinthisch, dschungelhaft faszinierend: Selten erscheinen Künstler und Werk so deckungsgleich wie Daniel Harms in seinen aktuellen Bildern, die einen poetischen Glutkern haben. Manches wirkt abgeschliffen. Anderes hat Stärke und existentialistische Konstanz. Diese übersteigen die Wirklichkeit, wobei sie durch ihre Überzogenheit wieder real erscheinen können. Harms Bildwelt ist geprägt von einer leuchtenden Farbigkeit und zeigt Figurenin sich überlappenden Räumen und Zeiten.
 
 
KÜSTENNEBEL | Was mit Rotkäppchen begann, führt Daniel Harms in Küstennebel fort. Wieder geht es um Verschmelzung dessen, was auf den ersten Blick schwer zusammenfindet. Auch bei Küstennebel tragen Farbintensität und Bildsprache den Sturm der Gegensätze, der in Harms tobt, kraftvoll nach außen.

Man kann der Botschaft nicht entkommen, kann sich nicht verstecken vor der Erkenntnis, dass helle und dunkle Seiten in jedem von uns permanent dabei sind, sich gegenseitig zu unterdrücken. Harms Figuren werfen Fragen auf. Wie weit darf die vermeintlich richtige Seite gehen, um die falsche zu bekämpfen? Wer in uns trägt die Kapitänsmütze, wer läutet die Glocke, setzt die Segel? Wird aus Weiß nicht Schwarz, wenn es gilt, das Helle zu verteidigen? Und wo ziehen wir unsere Grenzen, wenn doch das Meer keine Grenzen kennt? Jenseits von Moral?

Die Gegenspieler, die sich in fünf Kapiteln (Tagebuchauszügen) durch fünf Werke (180x240cm) ziehen, sind ein idyllischer Küstenort, von Kindheitserinnerungen durchtränkt und auf der anderen Seite Ängste, welche die Idylle zu einem finsteren Ort mutieren lassen. Vielleicht erhellen sie ihn aber auch durch das kindliche Leuchten, das sie dem Gewaltkonstrukt entgegensetzen.

Am Ende gibt es wie immer keinen Sieger. Nur eine Tür zur Symbiose: unsere Verletzlichkeit.
 
 
AUSSTELLUNGEN | Auswahl:
18.03.2010 "Dunkle Gefährten" (Einzelausstellung)
Lucas Carrieri Art Gallery, Berlin
18.05.2010 "Kunst oder Pornographie" (Gruppenausstellung)
The Molekular Studio, Berlin
09.07.2010 "Gesammelte Werke" (Gruppenausstellung)
Lucas Carrieri Art Gallery, Berlin
02.09.2011 "EAGL Gallery Opening" (Gruppenausstellung)
EAGL Gallery, Berlin
07.09.2011 "The 3rd BAGL afFAIRs" (Gruppenausstellung)
Showroom in Berlin
01.08.2012 Ausstellung zusammen mit H.R. Giger
Be//cause art space gallery, Neapel / Italien
19.09.2013 "PREVIEW BERLIN ART FAIR 2013" Berlin Hyp, Berlin
21.09.2013 "REDUX" (Einzelausstellung)
BERLINARTPROJECTS Gallery, Berlin
08.02.2014 "Hold Tight" (Einzelausstellung)
BAP//ISTANBUL GALLERY, Istanbul / Türkei
18.09.2014 "POSITIONS Berlin" Berlin Art Week 2014
05.12.2014 "Falsche Helden oder Mutige Irre"
BERLINARTPROJECTS Gallery, Berlin
12.03.2015 "Come Home" (Gruppenausstellung)
BAP//ISTANBUL GALLERY, Istanbul / Türkei
13.03.2015 "Recharged Reality" (Gruppenausstellung)
BERLINARTPROJECTS Gallery, Berlin
19.09.2015 PROUD COLLECTOR III @ "The Grand", Berlin
mit G. Baselitz, G. Richter, M. Lüpertz und A.R. Penk
03.11.2015 Berlinische Galerie - Museum für Moderne Kunst,
6. Benefiz Kunstauktion zugunsten der Suizidpräventionsarbeit
der Telefonseelsorge
 
 
 
 
 
 
 
Ausstellung
12.03. – 23.04.2016
Mo. - Fr. 10.30 - 12.30 Uhr
& 14.30 - 18.30 Uhr
Sa. 10.30 - 16.00 Uhr
und nach Vereinbarung!
   
  GALERIE RICHTER · Niederstraße 19a · 24321 Lütjenburg · Tel. 04381 - 91 90 007
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