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DREI MALER - DREI STILE - DREI WELTEN
Günther Hauschildt - Daniel Harms - Wolfi Defant
Aktuelle Ausstellung ab dem 26.11.2016
 
Günther Hauschildt wurde 1950 in Hamburg geboren, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Er ist seit 1978 als freiberuflicher Kunstmaler tätig und seit 1982 Mitglied im Berufsverband bildender Künstler Hamburg e.V.. Hauschildt hat keinerlei Prägung durch Lehrer erhalten, musste sich somit auch nie davon lösen und konnte stets seinem eigenen Sehen vertrauen. Aus kunsthistorischer Sicht fand man bei Hauschildt Anklänge an Max Ernst, René Magritte oder Paul Delvaux. Der scheinbare Realismus in seinen Bildern erweist sich bei näherem Hinsehen als ein Medium für surreale Visionen. In einigen Werken dieser Ausstellung zitiert / variiert er bewusst andere Künstler wie beispielsweise Hopper oder Magritte.

Durch Situationskomik und Wortwitz, gepaart mit der variierenden Mehrschichtigkeit der Bedeutungsebenen in seinen Bildern bringt Hauschildt bei faszinierender Maltechnik Motive und Ausschnitte unserer Alltagswirklichkeit in hintersinnige Zusammenhänge. Durch seine Bilder schweben die leisen Töne einer bei allem Ernst doch humorvollen Nachdenklichkeit. In seinen Ölbildern werden die dargestellten Dinge real bis ins kleinste Detail abgebildet. Es werden jedoch Situationen und Zustände gezeigt, die es in dieser Form niemals geben könnte und die in ihrer gewollt surrealen Kombination – teils satirisch – zum Nachdenken anregen oder schmunzeln lassen.
 
 

Einzel- & Gruppenausstellungen (G)
• 1980/1982/1988 Atelier Mensch, Hamburg
• 1984 Schwedenspeichermuseum Stade, „Unsere Welt“ (G)
• 1987 Schloss vor Husum, „Lebens(t)räume“ (G)
• 1987 Galerie der HEK Berlin, „Lebens(t)räume“ (G)
• 1988 Atelier Mensch, Hamburg, „Lebens(t)räume“ (G)
• 1988 Kunsttreppe des Hamburger Abendblattes, Hamburg
• 1991/1999-2000/2005 Parkresidenz Alstertal, Hamburg
• 1991/1993 Galerie Oberlicht, Berlin
• 1991-1992 Galerie im Elysee, Hamburg
• 1994/1996/1999 Galerie Uta Weihtag, Döhle
• 1994 Auf der Galerie im Steigenberger, Hamburg
• 1995 Kunsthaus Boskamp, Hohenlockstedt
• 1998 Galerie im Airport-Hotel, Hamburg
• 1998 Umweltzentrum Karlshöhe, Hamburg
• 1999 Schloss Reinbek
• 1999 Kunstfreunde Ahrensburg e.V. im Rathaus Ahrensburg
• 2000 Kunstkreis Schenefeld e.V. im Rathaus Schenefeld
• 2005 Galerie am Neuen Palais, Potsdam
• 2009 Torhaus Wellingsbüttel, Hamburg
• 2010 Artium Art Gallery, Luxemburg
• 2012 GALERIE AUF ZEIT, Wismar
• 2013 „Eine fabelhafte Welt...!“, Kultur- & Bürgerhaus, Marne
• 2014 Kunstmaand Ameland, NL

... sowie regelmäßige Teilnahme an den Gemeinschaftsausstellungen der Galerie am Neuen Palais in Potsdam von 2004 bis 2012 und des Kultur- und Bürgerhauses in Marne seit 2013.

 
 
Daniel Harms wurde 1980 in Hamburg geboren, in Berlin lebt und arbeitet er seit 2007. Inspiriert durch die eigene Geschichte und Ereignisse aus seinem Leben, welche eng mit seiner Heimatstadt Hamburg verwoben sind, stellt seine Kunst eine Verfremdung und Kombination von Zuständen dar. Bedeutungsverschärfungen werden durch Pfeilsymbolik angekündigt. Die „magische Kraft“ der Bilder der Dresdner „Brücke“-Künstler fasziniert ihn. „Es ist ihre Unbekümmertheit und Unverfälschtheit“, wie Harms selber sagt.

Obsessiv, labyrinthisch, dschungelhaft faszinierend: Selten erscheinen Künstler und Werk so deckungsgleich wie Daniel Harms in seinen aktuellen Bildern, die einen poetischen Glutkern haben. Manches wirkt abgeschliffen. Anderes hat Stärke und existentialistische Konstanz. Diese übersteigen die Wirklichkeit, wobei sie durch ihre Überzogenheit wieder real erscheinen können. Harms Bildwelt ist geprägt von einer leuchtenden Farbigkeit und zeigt Figuren in sich überlappenden Räumen und Zeiten.
 
 
Einzel- & Gruppenausstellungen (G) (Auswahl)
• 2010 „Dunkle Gefährten”, Lucas Carrieri Art Gallery, Berlin
• 2010 „Kunst oder Pornographie” (G), The Molekular Studio, Berlin
• 2010 „Gesammelte Werke” (G), Lucas Carrieri Art Gallery, Berlin
• 2011 „EAGL Gallery Opening” (G), EAGL Gallery, Berlin
• 2011 „The 3rd BAGL afFAIRs” (G), Showroom in Berlin
• 2012 Ausstellung zusammen mit H.R. Giger, Be//cause art space gallery, Neapel / Italien
• 2013 „PREVIEW BERLIN ART FAIR 2013” Berlin Hyp, Berlin
• 2013 „REDUX”, BERLINARTPROJECTS Gallery, Berlin
• 2014 „Hold Tight”, BAP//ISTANBUL GALLERY, Istanbul / Türkei
• 2014 „POSITIONS Berlin” Berlin Art Week 2014
• 2014 „Falsche Helden oder Mutige Irre”, BERLINARTPROJECTS Gallery, Berlin
• 2015 „Come Home” (G), BAP//ISTANBUL GALLERY, Istanbul / Türkei
• 2015 „Recharged Reality” (G), BERLINARTPROJECTS Gallery, Berlin
• 2015 PROUD COLLECTOR III @ „The Grand”, Berlin, mit G. Baselitz, G. Richter, M. Lüpertz & A.R. Penk
• 2015 Berlinische Galerie - Museum für Moderne Kunst
• 2016 „Küstennebel“, Galerie Richter, Lütjenburg
• 2016 „Rotkäppchen“, Metropolitan Gallery, Hamburg
 
 
Wolfi Defant, östereichischer Staatsbürger, wurde 1957 in Stockholm geboren. Seit 1961 lebt der Maler und Grafiker in Kiel. Von 1978 bis 1984 studierte er freie Graphik an der Fachhochschule Kiel bei Prof. Fritz Bauer. 1987 wurde Wolfi Defant durch ein Stipendium des Kultusministeriums Schleswig-Holstein ein einjähriger Aufenthalt in Rom ermöglicht. 1989 wurde er zum Gildenmeister der Innviertler Künstlergilde in Oberösterreich berufen. 1991 bis 1992 folgte ein Lehrauftrag an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Gemeinschaftliche Professurvertretung Professor Fritz Bauers.

In seinen meist großformatigen Bildern spiegeln sich vorwiegend tiefgründige Dramen und Tragödien wider, die sich zu allen Zeiten aber auch immer aktuell zutragen. Zeichen, Symbole und Metaphern werden in eine ureigene und individuelle Bildsprache überführt.
 
 
Einzelausstellungen (Auswahl)
• 1987 Erste Einzelausstellung bei der Galerie Libertas, Frankfurt
• 2014 Einzelausstellung Bunker D, Kiel.
• 2014 Einzelausstellung Galerie Richter, Lütjenburg.
• 2014 Präsentation des Don Juan Zyklus am Stadttheater Oldenburg, Niedersachsen.
• 2015 Einzelausstellung in der Staatskanzlei des Landes S-H, auf Einladung des Ministerpräsidenten Thorsten Albig.
• 2015 „Drahtseilakt“ Einzelausstellung, FH Kiel / Audimax.
 
 
Neue Öffnungszeiten:
September - Mai
Do. - Fr. 10.30 - 12.30 Uhr
& 14.30 - 18.00 Uhr
Sa. 11.00 - 16.00 Uhr
Juni - August
Mo. - Fr. 10.30 - 12.30 Uhr
& 14.30 - 18.00 Uhr
Sa. 11.00 - 16.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung!
 
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