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Ausstellungsvorschau 2026
 

20.03.2026  - 19.04.2026
"Die neuen Jungen & Alten"
mit Arbeiten von:
Austin Eddy, Per Kirkeby, Leonard Hurzlmeier

 
Gert & Uwe Tobias und Jonathan Lasker

 
Vernissage 01.05.2026  - 30.06.2026
Daniel Richter & Friends
"Big 3"
Georg Baselitz (1938 in Deutschbaselitz) ist ein deutsch-österreichischer Maler, Bildhauer und Grafiker. International bekannt wurde er in den 1970er-Jahren mit figurativen, expressiven Gemälden. Baselitz’ künstlerische Einflüsse ergeben sich aus einer Vielzahl von Inspirationen, wie Illustrationen der Sowjetzeit, manieristische Druckgrafiken und afrikanische Skulpturen. Die Zerstörung und das Leid des Zweiten Weltkrieges haben den Künstler nachhaltig beeinflusst.
In diesem Zusammenhang erklärte Baselitz in einem Interview: „Ich bin in eine zerstörte Ordnung hineingeboren worden, in eine zerstörte Landschaft, in ein zerstörtes Volk, in eine zerstörte Gesellschaft.Mithilfe seiner Malerei versucht er die Ordnung zu stören, dies ist seither ein wichtiges Leitmotiv in Baselitz’ Arbeiten. Seit 1969 malt er seine Motive so, dass sie auf dem Kopf stehen, was ihm zum Durchbruch verhalf und seine Werke bis heute unverkennbar macht.


Jonathan Messe (geb. 1970) gehört mit seiner provokanten Kunst zu den bekanntesten Gegenwartskünstlern Deutschlands. Sein vielfältiges Oeuvre umfasst u.a. Malerei, Collagen, Installationen, Videokunst und Performances sowie Theaterarbeiten. Durch seine impulsiven, anarchischen und expressiven, oft aber auch trivialen und anstößigen Ausdrucksmittel, will er ganz bewusst polarisieren und revolutionieren.

 
So ruft er auch in Interviews und Manifesten zur »Diktatur der Kunst« auf. Darunter versteht er die liebevollste Herrschaft der Sache und nicht das Machtgehabe des Künstlers oder die Machtfantasien von Selbstverwirklichern.
Für ihn stellt also die Kunst selbst die Machtfrage - nicht der Künstler. Hauptthemen seiner Werke sind die deutsche Mythologie und der »deutsche Wahn«, wobei er auch - nicht immer distanzlos - auf die NS-Zeit verweist. In ihnen setzt er sich mit Persönlichkeiten der Weltgeschichte, mit Ur-Mythen und Heldenepen auseinander. Zudem bringt er häufig die eigene Person in Form von Porträts oder Verkleidungen mit ein, mittels derer er nicht die eigene Identität aufzuspüren will, sondern das Maskenhafte und Oberflächliche.
 
Daniel Richter (1962), Künstler mit Rang und Namen, dessen Werke in den bekanntesten Museen weltweit vertreten sind, kehrt mit seiner exklusiven Ausstellung in ebendiese pulsierende Metropole an der Waterkant zurück. Daniel Richter surft mit seiner ihm innewohnenden schlacksigen Lässigkeit auf einer internationalen Erfolgswelle und wird mit Titelseiten in der Vogue oder Süddeutschen Zeitung gefeiert. Seine Werke sind meist schon vor der eigentlichen Ausstellungseröffnung vergriffen und erreichten im Londoner Auktionshaus Sotheby´s sechsstellige Summen. Dem Hype um seine Person begegnet Richter mit norddeutscher Gelassenheit.
 
 
Vernissage 13.06.2026  - 19.07.2026
Stefan Popella
"Urgewalten"
 
Vernissage 24.07.2026  - 30.08.2026
Christian Imme & Jo Kley
"Federleicht"
 
Vernissage  04.09.2026 – 11.10.2026
Wolfi Defant
"In Gesellschaft"
 
 
Ausstellung Stephan Popella
ab 13.06. - 19.07.2026
 
 
Biographie  Stephan Popella
1980 In Bautzen geboren, lebt und arbeitet in Dresden.

Mit seinem figürlichen Werk nimmt Stephan Popella eine besondere Position im zeitgenössischen Kunstkontext ein. Seine Malerei bewegt sich zwischen den Einflüssen der Neuen Leipziger Schule und der Tradition realistischer Bildsprachen. Dabei greift Popella auf ein breites kunsthistorisches Spektrum zurück: von den ungeschönten Darstellungen früher realistischer Malerei bis hin zu Bildformen, die einst der ideologischen Inszenierung von Macht und Autorität dienten. Gerade letztere unterzieht er einer subtilen, oft ironischen Befragung.

Popellas Bilder sind dicht komponiert und reich an historischen wie kulturellen Bezügen. Seine Auseinander-setzung mit Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte prägt dabei nicht nur die Motivauswahl, sondern auch den Umgang mit Bildinhalten selbst.

Aus dieser theoretischen Grundlage heraus entwickelt er eigenständige Bildwelten, die sich bewusst von tradierten Darstellungsweisen lösen und nach neuen erzählerischen Impulsen suchen.

Ein zentrales Element seiner Malerei ist die ironische Brechung. Vertraute Motive werden aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und in neue Kontexte überführt. Dadurch entstehen Bilder, die gängige Sehgewohnheiten infrage stellen und den Blick für das scheinbar Selbstverständliche schärfen. Popella formuliert dabei keine eindeutigen Botschaften und bezieht keine politischen Positionen. Vielmehr eröffnet er Räume des Nachdenkens, in denen sich Betrachterinnen und Betrachter mit den vielfältigen Anspielungen auseinandersetzen und eigene Bedeutungen entwickeln können.
 


GALERIE RICHTER & WALLIS

In unserer Dependance im
Heußweg 89 in 20255 Hamburg

zeigen wir:

 

Biographie   Guido Sieber
1963 In Karlsruhe geboren. Aufgewachsen, lebt und arbeitet in Berlin.
Ab Ende der Achtziger Jahre beginnt die künstlerische Tätigkeit, fängt an zu malen.
Bis 1995 auch Arbeiten im Comic und Illustrationsbereich .( u.a. Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Rolling Stone, Zeit, Buch und Musikverlage )
Ab Anfang der neunziger Jahre zahlreiche Ausstellungen.

Die Grundlage Siebers Arbeit  ist das reale Leben und deren Protagonisten.
Eigene fotografische Studien von Menschen auf der Straße ,unbemerkt und spontan aufgenommen, sind die Vorlage für Siebers gemalte Darstellung der menschlichen Existenz. Eine Momentaufnahme unserer Zeit in Tragik und Lächerlichkeit . Trugbilder, Selbsttäuschung sowie die inszenierte Selbstdarstellung mit Etikett und Körperbeschriftung, Gewalt und Popkultur sind die Leitmotive seiner Arbeit.
Durch Siebers unorthodoxen Einstieg in die Malerei, hat er keinerlei Berührungsängste mit der Vermischung der  Genre , Stilbrüche, wechselnde  Maltechniken (wobei er auch in der Abstraktion figürlich bleibt ).
 In seiner Bilderserie „ STRANGE ADVENTURES „ interpretiert er die grafische Ästhetik amerikanischer Pulp Magazine und setzt realbezogene Situationen in Szene.
Thematisiert das Verlangen nach dem Übermenschen, dem Maskierten in seiner Doppeldeutigkeit.
 Sieber sieht sich als Popart-Künstler der anderen Art. Nicht das Objekt zur Kunst stilisieren, sondern seine Bedeutung in Form und Wirkung.
 Produktreligion , die Künstlichkeit werbeträchtiger Lebensformen ,Klischee-Realismus. Der Hund in der Handtasche und die Cote d Azur in der Visage.
Wenn er es nicht so bitter und todernst meinen würde, könnte man denken, dies müsse Satire sein.

Die hier präsentierte Ausstellung der Druckgrafiken ist die erste ihrer Art und spiegelt mit den gezeigten Arbeiten die expressive Ausdrucksweise und vielfältige Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit.

 
www.Galerie-Richter-Wallis.de
 
 
 
 
 
 
Jo Kley ARD DOKU
 
Öffnungszeiten:

Dienstag & Donnerstag
11.00 - 14.00 &
16.00 - 18.00 Uhr
Samstag
11.00 - 14.00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung!
  GALERIE RICHTER · Niederstraße 19 · 24321 Lütjenburg · Tel. 04381 - 41 63 390
  info@galerie-richter.de