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Ernst Kahl
 
   
Ausstellung
06.10. - 17.11.2012
 
 
Öffnungszeiten:
Mo/Di/Do/Fr
10.00 - 12.30 Uhr
15.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch
10.00 - 12.30 Uhr
Samstag
11.00 - 14.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung!
 
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Leben und Werk
Ernst Kahl wurde 1949 in Schleswig-Holstein (laut anderen Quellen in Rio de Janeiro) geboren und lebt heute mit der Künstlerin Eva Muggenthaler und den gemeinsamen zwei Kindern in Hamburg und Schwabstedt. Zahlreiche Bücher sind von ihm erschienen. Seine Cartoons und Bildergeschichten wurden und werden u.a. in Pardon, Konkret, Titanic, Die Zeit und der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Die regelmäßig in der Zeitschrift Der Feinschmecker unter „Kahls Tafelspitzen“ veröffentlichten Arbeiten zeichnete 1992 der Art Director´s Club Deutschland aus.

Erster enttäuschender wie höchst lukrativer Gehversuch beim Film mit dem Script zu „Werner Beinhart“. Ein Jahr darauf erhielt Ernst Kahl als Autor des Drehbuchs zu Detlev Bucks „Wir können auch anders“ das Filmband in Gold, den Bundesfi lmpreis. Sein Kurzfilm „Archie“ wurde für den deutschen Kurzfilmpreis nominiert. Weitere Kurzfilme folgten, darunter „Der Lober“ und „Everybody glad“.

Zusammen mit dem Gitarristen Hardy Kayser bildet er die Musikcombo Ernst Kahl & Kayser, früher bekannt als „Die Trinkende Jugend“ (Alter nimm die Hand da weg von meiner Fanta). Die Tonträger: „Im Kühlschrank brennt noch Licht“, „Der Cowboy weint“ (Die Bisons hören auf zu äsen, im Wigwam verstummen die Irokesen) und „Täglich frisch“ sind mittlerweile leider alle vergriffen.

ZUR AUSSTELLUNG:
Kahls stilistisch, technisch und thematisch außergewöhnlich vielseitiges und abwechslungsreiches Werk beinhaltet Malerei auf Leinwand und Holz, Aquarelle, Zeichnungen und Mischtechniken verschiedenster Art, bis hin zur lavierten Sepiafederzeichnung, bearbeitete Fotos und Fotoromane, Objekte und Installationen, gezeichnete Drehbücher, Kurzfi lme, Texte und Musik. Innerhalb der bildenden Kunst
bedient er sich formal sowohl des prächtigen Tafelbilds als auch des Cartoons und der Bildergeschichte. Zum Ärger devoter Kulturkonsumenten zitiert und verfremdet

Auszeichnungen
1989 1. Preis des Wettbewerbs der Cartoonale, ausgeschrieben vom Kunstmuseum Düsseldorf, für ERNST KAHL „I wear Italian shoes“

2007 ERNST KAHL wird mit Deutschlands einzigem Satire-Preis, dem „Göttinger ELCH“ für sein Lebenswerk als Maler, Zeichner, Musiker, Filmemacher und Autor ausgezeichnet.

2011 ERNST KAHL erhält den Wilhelm-Busch-Preis 2010/2011.

2014 ERNST KAHL erhält den Sondermann-Preis für komische Kunst.

Ausstellungen (Auswahl)
1983 Warschau, „The world is laughing“ Karikaturen Museum
1987 Berlin, Galerie am Chamissoplatz
1993 Paris, Centre Georges-Pompidou
1994 Hannover, Wilhelm-Busch-Museum
1996 Aufnahme von 3 Kahlgemälden in die Sammlung Peter Maxen, Forsthaus Hessenstein
1995 Kassel, Kultur Hauptbahnhof
2002 Zürich, Galerie Hauptmann & Kampa
2004 Hamburg, Norddeutsches Landesmuseum
2007 Göttingen, Altes Rathaus
2011 Frankfurt, Caricatura Museum
2012 Lütjenburg, Galerie Richter
2013 Caricatura Museum mit Rudi Hurtzelmeier & Michael Sowa
2014 Galerie Richter mit Rudi Hurtzelmeier, Michael Sowa & F.W. Bernstein

Publikationen (Auswahl)
- Das neue Bestiarium Perversum
- Balsam und Gift
- Tierlieben
- Kahls Künste
- Tafelspitz
- Rate-Mahl
- Planton und die Spülmaschine
- Kranke Verwandte
- Papa ich will einen Hund!
- Prost Mahlzeit
- Meister der komischen Kunst
- Hier lacht der Betrachter

Unzählige, vergriffene Veröffentlichungen in Magazinen und Katalogen, u.a.:
- „Totentanz in Tanger“, Reisetagebuch in „DU“ 1990
- „Ausgerechnet Kinderbücher“, Marburger Kunstverein 2002
- „Ein erfolgloser Weber“, Persönlich, Schweiz, die Zeitschrift für Werbung 1998
- „Die Maler“, Tendenzen 91, mit Schorsch Kamerun, Hardy Kayser, Daniel Richter und Ernst Kahl
 
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